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Phönix unterliegt im Spitzenspiel

Der Hövelhofer SV hat das Topspiel der Bezirksliga mit 4:2 (2:1) gegen Phönix 95 Höxter gewonnen und einen großen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Unser Team hatten ihrem Gegner einen harten Kampf geliefert, doch letztendlich setzte sich die individuelle Klasse der Gästeakteurinnen durch. Phönix-Trainer Philipp Müller erkannte die Stärke der Gäste an, hatte aber auch eine gute eigene Mannschaft gesehen. „Hövelhof hat seine Chancen eiskalt genutzt und etwas mehr vom Spiel gehabt. Wir haben alles probiert, doch leider hat es nicht ganz gereicht. Die Niederlage wird uns aber nicht umwerfen, denn die jungen Spielerinnen haben ihre Zukunft noch vor sich.“

Bereits in der 2.Minute wurde unsere Mannschaft eiskalt erwischt. Hövelhof spielte sich auf links durch, passte das Leder hinter die Abwehrkette und Christina Mareen Lienen schoss unhaltbar zum 0:1 ein. Ein Schock für Phönix, von dem sich die Kreisstädterinnen aber gut erholten. Sie drängten sofort auf den Ausgleich und in der 10.Minute konnten sie das Ergebnis egalisieren. Nach einer Ecke stieg Jana Leuchtmann am höchsten und köpfte ein.

In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in der beide Teams die Chance zur Führung hatten. Auf Höxteraner Seite vergaben Lisa-Marie Niggemeyer und Claudia Paulus und bei den Gästen traf Claudia Kersting nur die Querlatte. Fast aus dem Nichts fiel drei Minuten vor dem Pausenpfiff die Führung für Hövelhof. Claudia Kersting stand nach einem Pass von Lienen plötzlich frei vor Rauchmann und lupfte das Leder ins Tor. Danach hätten die Gäste fast noch erhöht, doch nach einer Ecke konnte die vielbeinige Höxteraner Abwehr die Situation entschärfen.

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Gäste zunächst den besseren Start. Über ihre flinken Offensivspielerinnen Kersting und Lienen hebelten sie ein ums andere Mal die Phönix-Abwehr aus und in der 55.Minute traf Kersting zum 1:3. Fast im Gegenzug konnten die zahlreichen Zuschauer für Phönix Höxter jubeln. Desiree Meyer legte im Strafraum quer auf Kristin Müller, die mit einem strammen Schuss aus der Drehung ins Netz traf.

Philipp Müller versuchte jetzt noch einmal durch die Einwechslung von Paulina Fickert für Kristin Müller für frischen Wind ins Phönix-Spiel zu sorgen und anfangs klappte dies auch. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Offensivbemühungen jedoch unkontrollierter und ungenauer. Der letzte Pass in die Tiefe fehlte und so konnten sich die Gäste immer wieder befreien und gefährliche Konter fahren. Kersting (78.) und Gulba (80.) hatten schon de Entscheidung auf dem Fuß, doch sie scheiterten noch. Erst in der Nachspielzeit machte Hövelhof alles klar. Claudia Kersting nahm Maß und traf sehenswert genau in den Winkel.